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SPECIAL - Wassersport und Sehen

 

 

 

 

 

 

g GEFAHR DURCH SCHLECHTES SEHEN

Foto: Aqua Optik

Von den Seheindrücken wird unter anderem der Gleichgewichts- und Bewegungsapparat beeinflusst.

Ist eine entsprechende Fehlzentrierung in eine Taucherbrille eingebaut, kann es zu Gleichgewichtsstörungen kommen und zu Fehlsteuerungen der Extremitäten.Ähnlich wie unter Alkoholeinfluß, äußerst sich der Verlust des sogenannten beidäugigen Sehens (binokulares Sehen) auch unter Wasser in Schwindelgefühlen, die schließlich im Drehschwindel enden können.

 

g PFLEGE

Um Schimmelpilzbildung in den Ritzen vorzubeugen, sollte die Maske nach dem Tauchen in Süßwasser gespült und gereinigt werden. Lassen Sie sie trocknen und bewahren Sie in einer durchlüfteten Plastikdose auf.

Es empfiehlt sich zudem die Maske mit einem Desinfektionsmittel, wie verdünnter Orangensäure oder Essig auszuwaschen.

 

g HANDLING

Spucke hilft, um Taucherbrillen vor dem Beschlagen zu schützen. Speichel enthält elastische Glykoproteine, die in Wasser kaum löslich sind und am Brillenglas haften - sie bilden einen dünnen Film auf dem Glas.

Die Brille beschlägt, weil die Feuchtigkeit, die die Haut bildet, am kälteren Glas der Taucherbrille kondensiert. Doch durch den Speichelfilm auf dem Glas perlen die Wassertröpfchen einfach ab und die Sicht bleibt klar.

Mit Shampoo oder Handgeschirrspülmittel kann zwar ein ähnlicher Effekt erzielt werden: Aber wenn die Brille nicht richtig ausgespült wird, brennt es in den Augen.

 

 

Tauchbrillen mit Sehkorrektur, Teil 1

 

 

 

Beste Sicht unter Wasser

 

 

 

 

 

 

Einstärken, Zwei- und Dreistärkengläser können in Tauchmasken eingesetzt werden (Foto: Aqua Optik)

 

 

 

 

 

Einführung

Anforderungen an die Tauchmaske

Schritte zur optimalen Tauchmaske

 

Einführung

Nur wenige Taucher können sich den Traum erfüllen, in ihrem Leben zusammen mit Walen zu tauchen. Tauchmasken sind dabei ein unentbehrliches Hilfsmittel, um optimal unter Wasser sehen und traumhafte Unterwasserwelten erleben zu können.

Doch kaum ist man in die Unterwasserwelt abgetaucht, verschieben sich die Dimensionen. Alle Entfernungen verändern sich, die Welt wirkt größer, auch für gut Sehende. Der Grund: Es treten Brechkraftunterschiede zwischen Wasser-Glasscheibe-Luft durch die Tauchmaske auf.

Bereits geringe Fehlsichtigkeiten verschlechtern die Sicht und gefährden einen sowohl selbst als auch den Tauchpartner!

Dabei entscheidet besonders das Sehen von Details an der Ausrüstung des Tauchpartners und der besuchten Tauchplätze oft  zwischen einem positiven und negativen Taucherlebnis.

So müssen plötzlich einsetzende Strömungen frühzeitig wahrgenommen werden. Diese können unter anderem an Wasserwirbeln, an der Riffbeschaffenheit, an der Stellung von Gewächsen und an der Bewegung der Schwebestoffe erkannt werden. Auch steuern unsere Augen unter Wasser das Gleichgewichtssystem. Es wird empfindlich  gestört, wenn eine Fehlsichtigkeit nicht ausreichend korrigiert und vor allem die Zentrierung der Gläser auf den Augenabstand nicht präzise genug eingestellt sind (beispielsweise in einer Fertigtauchbrille aufgrund ihres Konzepts). Hinzu kommen Fehlsteuerungen der Extremitäten. Ähnlich wie unter Alkoholeinfluss äußerst sich der Verlust des sogenannten beidäugigen Sehens (binokulares Sehen) auch unter Wasser in Schwindelgefühlen, die schließlich im Drehschwindel enden können.

Eine normale Brille kann man hinter einer Tauchmaske nicht tragen. Brillenträger sollten deshalb unbedingt eine Taucherbrille wählen, die auf den individuellen Sehfehler des Tauchers abgestimmt ist.

Viele Tauchbrillen oder -masken bieten in ihrer Passform und den konstruktiven Elementen schon fast perfekte Möglichkeiten, optisch korrigierende Gläser einzusetzen.

Geeignete Modelle gibt es im Tauchsporthandel und auch beim darauf spezialisierten Augenoptiker!

Anforderungen an die Tauchmaske

Der Taucher braucht ein großes Gesichtsfeld, die Tauchmaske muss dicht anliegen, darf jedoch nicht drücken. Die Nase muss zum Druckausgleich gut mit den Fingern zuzudrücken, also erreichbar sein. Die Maske muss demontierbar sein und zwei separate Gläser haben, die nicht mit Kunststoffteilen verschweißt sind. Die in der Maske befindlichen Gläser sind gehärtet. Sie dienen als Tragrand, das optische Glas wird mit einem speziellen Kleber aufgeklebt.

Schritte zur optimalen Tauchmaske

 

 

 

 

 

 

Leider sind nur wenige Augenoptiker in Deutschland ausgewiesene Experten für Tauchbrillen. Sie haben sich in speziellen Tauchbrillenseminaren zu diesem Thema fortbilden lassen (Foto: Aqua Optik, München)

 

 

 

 

 

 

 

Tauchsport interessierte Brillenträger sollten unbedingt zuerst ihre Augen bei einem auf Taucherbrillen spezialisierten Augenoptiker überprüfen lassen.

Nur eine extrem kleine Zahl der rund 10.000 in Deutschland tätigen Augenoptiker kennt sich jedoch mit optisch verglasten Tauchmasken professionell aus. Einer davon ist Rudolf Stehle aus München, der selbst Augenoptiker zum Thema Taucherbrille durch Seminare fit macht. Auf seiner Homepage (www.aquaoptik.de) finden Interessierte eine Linkliste von Augenoptikern, die Tauchbrillen anpassen können. Ansonsten bietet das Internet zahlreiche Suchmöglichkeiten mit den Begriffen (Taucherbrille, Tauchbrillenspezialisten, Tauchmasken ...).

 

 

 

 

Tauchbrillen mit Sehkorrektur, Teil 2:

Korrektur von Fehlsichtigen

< weiter zu Teil 2

Tauchbrillen mit Sehkorrektur, Teil 3:

Vorsicht bei Fertigtauchbrillen

Gefahren durch schlechtes Sehen

< weiter zu Teil 3

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zu den weiteren Themen im SPECIAL-Wassersport und Sehen:

 

 

 

< Ferngläser zur Walbeobachtung

 

 

 

< Brillengläser für den Wassersport

 

 

 

< Brille und Kontaktlinsen auf Reisen

 

 

 

< Tauchen mit Kontaktlinsen

 

 

 

< Sehanforderungen beim Tauchen

 

 

 

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