|
Einführung
Anforderungen an die Tauchmaske
Schritte zur optimalen Tauchmaske
Einführung
Nur wenige Taucher können sich den Traum erfüllen, in ihrem Leben zusammen mit Walen zu tauchen. Tauchmasken sind
dabei ein unentbehrliches Hilfsmittel, um optimal unter Wasser sehen und traumhafte Unterwasserwelten erleben zu können.
Doch kaum ist man in die Unterwasserwelt abgetaucht, verschieben sich die Dimensionen. Alle Entfernungen verändern
sich, die Welt wirkt größer, auch für gut Sehende. Der Grund: Es treten Brechkraftunterschiede zwischen Wasser-Glasscheibe-Luft durch die Tauchmaske auf.
Bereits geringe Fehlsichtigkeiten verschlechtern die Sicht und gefährden einen sowohl selbst als auch den
Tauchpartner!
Dabei entscheidet besonders das Sehen von Details an der Ausrüstung des Tauchpartners und der besuchten
Tauchplätze oft zwischen einem positiven und negativen Taucherlebnis.
So müssen plötzlich einsetzende Strömungen frühzeitig wahrgenommen werden. Diese können unter anderem an
Wasserwirbeln, an der Riffbeschaffenheit, an der Stellung von Gewächsen und an der Bewegung der Schwebestoffe erkannt werden. Auch steuern unsere Augen unter Wasser das Gleichgewichtssystem. Es wird
empfindlich gestört, wenn eine Fehlsichtigkeit nicht ausreichend korrigiert und vor allem die Zentrierung der Gläser auf den Augenabstand nicht präzise genug eingestellt sind (beispielsweise in
einer Fertigtauchbrille aufgrund ihres Konzepts). Hinzu kommen Fehlsteuerungen der Extremitäten. Ähnlich wie unter Alkoholeinfluss äußerst sich der Verlust des sogenannten beidäugigen Sehens (binokulares
Sehen) auch unter Wasser in Schwindelgefühlen, die schließlich im Drehschwindel enden können.
Eine normale Brille kann man hinter einer Tauchmaske nicht tragen. Brillenträger sollten deshalb unbedingt eine
Taucherbrille wählen, die auf den individuellen Sehfehler des Tauchers abgestimmt ist.
Viele Tauchbrillen oder -masken bieten in ihrer Passform und den konstruktiven Elementen schon fast perfekte
Möglichkeiten, optisch korrigierende Gläser einzusetzen.
Geeignete Modelle gibt es im Tauchsporthandel und auch beim darauf spezialisierten Augenoptiker!
Anforderungen an die Tauchmaske
Der Taucher braucht ein großes Gesichtsfeld, die Tauchmaske muss dicht anliegen, darf jedoch nicht drücken. Die
Nase muss zum Druckausgleich gut mit den Fingern zuzudrücken, also erreichbar sein. Die Maske muss demontierbar sein und zwei separate Gläser haben, die nicht mit Kunststoffteilen verschweißt sind. Die
in der Maske befindlichen Gläser sind gehärtet. Sie dienen als Tragrand, das optische Glas wird mit einem speziellen Kleber aufgeklebt.
Schritte zur optimalen Tauchmaske
|