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Vorsicht bei Fertigtauchbrillen
Zusatzbrille nicht vergessen
Vorsicht bei Fertigtauchbrillen
In Tauchsportgeschäften werden immer häufiger Tauchmasken mit optischen Fertig-Scheiben angeboten. Eine Anpassung
an die individuellen Sehkorrekturen des Tauchers und die optische Zentrierung der Gläser sind hier systembedingt natürlich nicht möglich.
Das fängt schon mit dem Augenabstand an, der ja bei jedem Menschen anders ist. In einer fertigen Brille nicht
berücksichtigt, kann es zu optischen Verschiebungen kommen. Daraus können sich vorübergehende Beeinträchtigungen des Sehens, schließlich Kopfschmerzen und Übelkeit entwickeln. Dieses eigenartige Gefühl
kann sich so verstärken, dass Drehschwindel auftritt. Fertigbrillen stellen also ein großes Gefahrenpotential dar.
Hinzu kommt: Augen mit einem so genannten Astigmatismus werden mit den Fertigbrillengläsern nicht korrigiert; die
Sehleistung kann stark abfallen. Es gibt auch keine geeigneten Nahkorrektionsgläser.
Man muss sich einmal die Zahl der Möglichkeiten verdeutlichen. Bei Fertigtauchbrillen existieren nur etwas mehr
als 30 fertig einsetzbare Korrektionsgläser. Auf Tauchbrillen spezialisierte Augenoptiker haben jedoch die Möglichkeit, in jede verglasbare Tauchmaske die richtige Glasstärke einzubringen und vor allem
auch die individuelle Zentrierung zu berücksichtigen.
Zusatzbrille nicht vergessen
Wichtiger Hinweis: Sollten Sie mit einer optischen Korrektionsbrille tauchen, müssen Sie unbedingt Lehrer und Mittaucher darüber informieren. Empfehlenswert ist, ein Handzeichen für ein auftretendes Sehproblem zu vereinbaren.
Man sollte zudem immer eine nicht korrodierende Zusatzbrille in seiner Tauchweste mitnehmen. Sie wird über Wasser
aufgesetzt. Brillen aus hochwertigem Titan-Material eigenen sich dafür am besten. Eine andere Zweitbrillenlösung: eine preiswerte Kunststoffbrille.
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