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Heutige Ferngläser sind eigentlich unempfindlich gegen Staub und Wasser. Trotzdem sollten einige Pflegetipps
beachtet werden, um möglichst viele Jahre erfolgreich auf Wal- und Naturbeobachtung gehen zu können.
Regentropfen und Salzwasser
Hautfett und Sonnenöl
Staub und Dreck
Aufbewahrung allgemein
Aufbewahrung in feuchtem Tropenklima
Regentropfen und Salzwasser
Mit einer kalten Meerwasser- oder Regendusche sollte man bei jedem Whale-Watching-Tripp rechnen. Auch das Fernglas
wird dabei von Wassertropfen nicht verschont bleiben.
Regentropfen können leicht mit einem Papiertaschentuch, einem sauberen, mehrfach gewaschenen Leinenlappen oder
einem speziellen Mikrofasertuch abgewischt werden. Wie bei den Fotoobjektiven oder Brillengläsern sollte man immer kreisförmig von innen nach außen wischen. Durch Anhauchen und Nachwischen mit den
besagten Tüchern oder Lappen sind auch getrocknete Regentropfen leicht zu entfernen.
Anders verhält es sich bei getrocknetem Meerwasser. Durch das Salz bildet sich schnell eine Salzkruste. Diese
nicht trocken wegwischen! Besser ist es, die Kruste mit klarem Wasser an zu lösen und dann zu spülen. Anschließend wieder mit einem trockenem Tuch nachwischen.
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Hautfett und Sonnenöl
Kommen Fingerabdrücke oder Sonnenöl auf die Linsen, sollten diese Flecken sofort beseitigt werden. Zur Not hilft
hier ein Papiertaschentuch. Besser ist auch hier ein Leinenlappen. Diesen ganz leicht mit Alkohol befeuchten. Ideal ist auch eine Reinigungsflüssigkeit für Brillengläser und ein Mikrofaserreinigungstuch,
das es beim Augenoptiker zu kaufen gibt. Auf keinen Fall Lösungsmittel, Nagellackentferner oder Benzin benutzen.
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Staub und Dreck
Faszinierende Einblicke ins das Leben der Wale gelingen besonders vom Kajak aus. Aug´ in Aug´ mit dem Meeressäuger
ist schon ein besonderes Erlebnis.
Während der Kajakpausen kann es jedoch schon einmal vorkommen, dass das gute Fernglas auf dem Campplatz etwas
staubig wird. Hier hilft ein Objektivpinsel mit einem Gummipumpball. Staub auf den Linsen lässt sich so schonend von den Linsen pusten. Die Pinsel gibt es im Fotofachgeschäft. Keinesfalls sollte man den
Staub jedoch trocken abwischen. Auch wenn er noch so fein sein sollte, wie dies unter anderem an der Baja California vorkommt. So schmirgelt man mit der Zeit nur die Linsenoberfläche matt und es tritt
ein unerwünschter Weichzeichner-Effekt auf.
Fällt das Fernglas mal in den Uferschlamm, hilft natürlich nur noch eine Dusche für das gute Stück. Anschließend
abwischen und die Linsen nach der vorher beschrieben Methode trocken wischen. Danach lässt man das gute Stück im Schatten und an der frischen Luft trocknen.
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Aufbewahrung allgemein
Für den allgemeinen Transport empfehlen sich luftdichte Kunststoffbehälter oder spezielle Fotokoffer.
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Aufbewahrung im feuchten Tropenklima
Spezielle Tropenkoffer in Kombination mit Trockenpatronen leisten besondern bei Tropenklima (z.B. in der
Dominikanischen Republik) ausgezeichnete Dienste. Jedoch sollten immer Ersatztrockenpatronen mitgenommen werden. Für Kamera und Objektive empfiehlt sich übrigens ein ähnlicher Transport.
In feuchtem Tropenklima sollte das Fernglas nie in Etuis oder Koffern aufbewahrt werden. Es besteht die Gefahr,
dass sich Schimmel bildet (an den Stellen, die mit schweißnassen Händen berührt wurden). Deshalb trocken abwischen und nach dem Reinigen der Linsen das Fernglas an einen luftigen Platz im Schatten legen.
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